Sonntag, 27. September 2015

Interview mit der Buchautorin Sandra Grauer

Vor kurzem habe ich ein sehr schönes Ebook gelesen, "Schorle für Dich" von der Buchautorin Sandra Grauer. Ich freue mich darum sehr, mit Sandra ein Autoreninterview führen zu dürfen. Obwohl in dem Buch  viele schwäbische Sätze vorkommen (was aber zur Geschichte gehört), führten wir das Interview auf Hochdeutsch! :-) Aber ich muß sagen, seit ich das Buch gelesen habe, verstehe ich die schwäbische Sprache etwas besser. :-) Mehr dann in der Rezension, die auch die nächsten Tage hier auf meinem Blog zu finden ist.

1.) Sandra, wie bist Du zum Schreiben gekommen? War das schon ein Kindheitstraum von Dir oder kam der Wunsch erst später?

Geschichten sind einfach etwas Tolles. Bei einem meiner zahlreichen Umzüge bin ich zufällig auf meine ersten Schreibversuche gestoßen, die ich ganz vergessen hatte. Ich habe Winnie Puuh neu erzählt, allerdings wimmelt der Text nur so von Rechtschreibfehlern, da ich noch gar nicht richtig schreiben konnte. Mit etwa zwölf Jahren habe ich dann bewusst entschlossen: Ich will Schriftstellerin werden!


2.) Welches war Dein erster Roman, den Du veröffentlicht hast?

„Schattendasein – Der erste Teil der Schattenwächter-Saga“ ist mein erster Roman. In dem Buch geht es um ein 17-jähriges Mädchen, das mitten in Heidelberg in ein uraltes Geheimnis um Wächter und Schatten gezogen wird.
Mein erstes Buch, das in einem Verlag erschienen ist, heißt „Schorle für dich“. Die Hauptfigur landet aus Liebeskummer mitten im Schwabenland und muss sich dort erst einmal mit der „Kultur“ zurechtfinden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das gar nicht so einfach ist. ;-)


3.) Was magst/liebst Du am Schreiben?


Eine schwere Frage, auch wenn sie gar nicht danach klingt. Ich mag es einfach, neue Figuren und Geschichten zum Leben zu erwecken. Wenn ich eine Idee richtig gut finde, bin ich Feuer und Flamme. Das ist ein ein schönes Gefühl und motiviert.

4.) Liest Du selber auch gerne und wenn ja, was? Hast Du Lieblingsgenres?


Ich lese sehr gerne. Was das Genre angeht, bin ich flexibel und wechsele nach jedem Buch. Susan Elizabeth Phillips lese ich genauso gerne wie Janet Evanovich. Nach Kerstin Gier folgt Lucinda Riley. Ob mit oder ohne Humor, mit oder ohne Fantasy – Hauptsache, die Geschichte ist schön.

5.) Magst Du lieber Bücher aus Papier oder Ebooks? Wo siehst Du die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile?


Persönlich bevorzuge ich Bücher aus Papier. Es ist einfach ein ganz besonderes Gefühl, ein Buch zu fühlen, es zu riechen. Das möchte ich nicht missen. Wobei ich natürlich auch die Vorteile eines E-Books sehe. Man hat kein Platzproblem mehr im Regal, und vor dem Urlaub muss man sich auch nicht überlegen, wie viele Romane man in den zwei Wochen wohl schafft.

6.) Was sind Deine weiteren Projekte?


Du meinst Projekte, an denen ich gerade arbeite? Ich schreibe am dritten Teil der Schattenwächter-Saga. Außerdem habe ich noch zwei weitere Projekte, die in die Richtung All Age/Fantasy gehen. Ein neuer Frauenroman ist auch schon am Entstehen. Und dann veröffentliche ich im Cora-Verlag unter dem Pseudonym Holly Baker. Der zweite Roman erscheint Anfang Oktober in der Reihe ROMANA Extra. Derzeit arbeite ich am vierten Holly Baker-Roman.

7.) Dein schönstes Erlebnis in Bezug auf Schreiben?


Konkret: die letzten zwanzig Seiten von „Mehr als Freundschaft?“. Die Seiten habe ich an einem Stück geschrieben und dabei „Angel“ von Sarah McLachlan und „Run“ von Leona Lewis in Dauerschleife gehört. Das war mein erster und leider bisher einziger Schreibrausch.
Damit kommen wir auch schon zu allgemein: Ich liebe es, wenn man richtig in der Geschichte steckt und die Buchstaben einfach nur so aus einem herausfließen.


8.) Gibt es auch etwas, was Du am Schreiben nicht so magst?


Überarbeiten mag ich nicht so gerne, aber das gehört halt zum Schreiben dazu. Wobei es dann auch wieder schön ist, wenn man ein überarbeitetes Projekt vor sich liegen hat und die Verbesserungen sieht.

9.) Wer ist Dein Lieblingsautor?


Meine Lieblingsautorin ist Kerstin Gier. Ich mag ihren Humor, ihren Schreibstil, ihre Geschichten. Deshalb bin ich auch besonders stolz darauf, dass sie mir bei meinem neuen Roman „Wo das Chaos hinfällt“ im Rahmen eines Seminars ideentechnisch unter die Arme gegriffen hat.

10.) Hast Du auch eine eigene Webseite bzw. wo kann man Infos über Dich und Deine neuen Projekte ersehen?

Meine Webseite www.sandra-grauer.de habe ich erst kürzlich komplett überarbeitet. Dort findet man ab sofort alle Neuigkeiten rund um mich und meine Romane. Ansonsten gibt es noch die Seite www.schattenwaechter-saga.de rund um die Schattenwächter, und natürlich findet man mich auch auf Facebook und Twitter.Facebook:
https://www.facebook.com/pages/Sandra-Grauer/755427114517332, https://www.facebook.com/pages/Die-Schattenw%C3%A4chter-Saga/406095136067678
Twitter: @GrauerSandra 




Danke, liebe Sandra, und ich freue mich auf Dein neues Buch! :-)




Sonntag, 6. September 2015

Buchrezi "Solange ihr mein Lied hört" von Helena Zumsande

Ein sehr bewegendes Buch über die Erkrankung einer jungen Frau habe ich in den letzten Wochen gelesen.


Zum Inhalt

Helena Zumsande ist 18, als bei ihr Magenkrebs festgestellt wird. In diesem jungen Alter mit so einer schweren Krankheit konfrontiert zu werden ist hart. Aber Helena versuchte stark zu sein, sie gab nicht auf, trotz vieler Rückschläge. Zusammen mit Nina Poelchau erzählt sie in diesem berührenden Buch von ihrer Erkrankung, wie sie damit umging und von ihrer Hoffnung. Doch leider ist Helena im August 2015 verstorben.

Rezi zur Novelle "Distant Shore" von Tanja Bern

Normalerweise lese ich eher Bücher mit vielen Seiten als Novellen, aber diese Novelle hat mir wirklich gut gefallen, darum möchte ich sie gerne vorstellen.

Zum Inhalt

Ben und seine Zwillingsschwester verstehen sich sehr gut, sie fühlen sich wie seelenverwandt. Umso schwerer ist es für Ben,als er seine geliebte Schwester durch eine Krebserkrankung verliert. Doch sie hinterläßt ihm ein besonderes "Erbe",denn sie schickt ihn auf eine Reise nach Irland, ein Land, welches sie selber schon oft besucht hat.

Freitag, 14. August 2015

Interview mit dem Buchautor Falk Stirkat plus Rezension

Diesmal konnte ich ein Interview der "etwas anderen Art" führen, denn Falk Stirkat ist hauptberufli h Notarzt und hat ein sehr interessantes Buch über seine Arbeit geschrieben. Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit hatte, den sehr sympathischen Arzt zu interviewen.

Eine Rezension zu seinem Buch findet Ihr ebenfalls auf meinem Blog.

Mittwoch, 12. August 2015

Interview mit der Romanfigur Pipeline Prätorius


Es gibt etwas Neues auf meinem Buchblog, denn in Zukunft werde ich hier nicht nur Autoren interviewen, sondern auch Romanfiguren.

Und heute fange ich mit der lieben Pipeline Prätorius an. Pipeline ist die Hauptfigur der Romane von Elisabeth Kabatek. Die Buchreihe umfasst die Bände:
- Laugenweckle zum Frühstück
- Brezeltango
- Spätzle Blues
- Zur Sache Schätzle

Den neuesten Band habe ich hier auf meinem Blog auch schon vorgestellt und rezensiert.
Ich freue mich sehr, Pipeline interviewen zu können!

Donnerstag, 16. Juli 2015

Interview mit der Buchautorin Elisabeth Kabatek

 Ich liebe die Bücher um die chaotische Stuttgarterin Pipeline Praetotorius, seit ich den ersten Band gelesen habe. Somit ist Elisabeth Kabatek eine meiner Lieblingsautorinnen, und umso mehr habe ich mich gefreut mit ihr ein schönes Interview führen zu können. Eine Rezension zu Elisabeth Kabateks neustem Roman findet Ihr auch hier auf meinem Schreibblog. Und wer mehr wissen möchte über die Autorin, dem lege ich ihre Webseite ans Herz:

www.e-kabatek.de

Samstag, 11. Juli 2015

Buchrezi "Zur Sache Schätzle" von Elisabeth Kabatek

Pipeline Praetorius is back! Lange habe ich auf die Fortsetzung der Bände um die liebenswerte Chaotin gewartet und wurde nicht enttäuscht!

Zum Inhalt

Pipeline (ja, ihr echter Vorname im Buch!) aus dem Schwabenländle ist wieder da!
Die Frau mit dem Katastrophen-Gen (was es, das ist wissenschaftlich erwiesen!, wirklich gibt) ist auf Wohnungssuche, da sie mit ihrem Freund Leon, der von einem Auslandsaufenthalt zurück ist, zusammenziehen möchte. Die Wohnungssuche gestaltet sich als schwierig,  doch dann finden Leon und Pipeline doch ihr passendes Eigenheim und freuen sich auf ihre Zukunft.
Aber das Zusammenleben mit Leon ist doch nicht so wie es sich Pipeline ausgemalt hat, und durch Pipelines Katastrophen-Gen rutscht sie natürlich wieder in eine chaotische Situation nach der anderen. Und dann ist da auch noch Simon, der gutaussehende Polizist, der Pipeline nie vergessen konnte. Pipeline merkt ebenfalls, dass da für Simon noch Gefühle da sind. Dann passiert auch noch ein Kuß, der Pipeline in ein Gefühlschaos stürzt.
Kann Pipeline ihre Beziehung zu Leon denn noch retten?