Samstag, 6. Februar 2016

Buchrezension "Der Silberachat" von Tanja Bern

"Der Silberachat" ist der  neue Fantasyroman von Tanja Bern


 Zum Inhalt
Eva ist eine junge Frau, die von einem Fluch belegt wurde, sie ist eine Wolfsfrau, verwandelt sich immer wieder von einem Menschen in einen Wolf. Sie ist auf der Suche nach einem besonderen Edelstein, dem sogenannten Silberachat, mit dessen Macht sie ihren Fluch aufheben könnte. Mit Hilfe des Alben Kendric, der ihr bei der Suche helfen kann, versucht sie den Edelstein zu finden, um ihren Fluch endlich loszuwerden. 
Natürlich ist es nicht leicht, diesen Stein zu finden und beide müssen allerlei Hürden überwinden auf ihrem Weg, kommen sich dabei aber auch näher, und Eva erfährt viel über sich selber. 
Wird sie es schaffen, ihren Fluch lösen zu können?
 Meine Meinung

Durch Tanja bin ich auf den Geschmack von Fantasybüchern gekommen. Fantasy war ein Genre, welches mich eigentlich weniger ansprach, doch seit ich die spannenden Fantasybücher von Tanja kenne, bin ich auch begeisterte Leserin geworden.
Tanja erschafft in ihren Geschichten Protagonisten, zu denen ich mich sofort hingezogen fühle. Ich konnte mit Eva mitfühlen, wie sehr sie unter ihrem Fluch, sich immer wieder in einen Wolf zu verwandeln, leidet. Für Kendric habe ich sogar ein bißchen geschwärmt beim Lesen. Auch finde ich den Namen Kendric schön, er wirkt sehr geheimnisvoll.
Durch Tanjas guten Schreibstil bin ich beim Lesen regelrecht eingetaucht in die Geschichte, konnte die Landschaft geradezu vor mir sehen. 
Ein bißchen erinnert mich der Roman an "Der Herr der Ringe", aber ohne abgekupfert zu wirken.

Über den Fluchjuwel wird es mehrere Bände geben, und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Das Cover gefällt mir auch sehr, der silbernene Schimmer paßt gut zu der Geschichte.

Ich bewerte das Buch mit 5 Sternen *****

Buchrezension "Für immer im Kopf" von Wolfgang Ising

 Zum Inhalt


Wolfgang Ising ist ehemaliger Feuerwehrmann und hat in diesem Buch seine spektakulärsten und härtesten Erfahrungen in seiner Zeit bei der Feuerwehr aufgeschrieben.

Wir sehen oft das Blaulicht von Polizei oder Feuerwehr und fragen uns, was ist da wohl passiert? Aber meist bleibt die Arbeit eines Feuerwehrmannes der Öffentlichkeit verborgen, wenn man nicht direkt als Zeuge vor Ort ist. Durch dieses Buch kann der Leser hinter die Kulissen blicken und die Arbeit eines Feuerwehrmannes kennenlernen.

Wolfang Ising schreibt offen und schonungslos, welchen Belastungen auch die Feuerwehrleute ausgesetzt sind bei ihren Einsätzen, was auch sie oftmals Schweres verarbeiten müssen.
Feuerwehrmann zu sein heißt nicht nur Feuer löschen, sondern oftmals werden die Menschen dieser Berufsgruppe auch mit dem Tod konfrontiert, sei es bei einem Feuer, bei einem Unfall, Leichen die schon lange Zeit in der Wohnung liegen, Suizide usw..

In diesem Buch erfährt der Leser was Wolfgang Ising in seiner Zeit als Feuerwehrmann erlebt hat und wie er damit gelernt hat umzugehen.


Meine Meinung



Achtung, das Buch ist heftig, es ist keine leichte Kost und ich mußte es beim Lesen mehrere Male aus der Hand legen, um das Gelesene überhaupt erstmal zu verarbeiten. Es ist sicherlich kein Buch, was man "einfach so" lesen kann. Aber es ist eben keine Geschichte, kein Roman, sondern es sind wirklich Erlebnisse, die Wolfgang Ising erfahren mußte in seiner Feuerwehrzeit und die stellvertretend stehen für viele andere Feuerwehrleute. Das macht das Buch so authentisch.

Aber trotzdem oder gerade darum hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn es ist gut verständlich geschrieben und eben sehr ehrlich!
Ein Interview mit Wolfgang Ising findet Ihr hier auf meinem Blog in der Rubrik Interviews.

Interview mit dem Buchautoren Wolfgang Ising

Diesmal konnte ich ein Interview der etwas anderen Art führen, denn einen Feuerwehrmann habe ich bisher noch nicht interviewt!
Wolfgang Ising war 38 Jahre Feuerwehrmann und hat in dieser Zeit viel erlebt, natürlich auch viele Einsätze, die belastend waren und schwer.
Nun hat er über diese Einsätze ein Buch geschrieben, welches ich hier auch rezensiert habe auf meinem Blog.

Hier nun das Interview welches ich mit Herrn Ising geführt habe:


1. Frage Ist "Für immer im Kopf" Ihr erstes Buch oder haben Sie vorher schon Bücher veröffentlicht?
 
"Für immer im Kopf" ist mein Erstlingswerk. Davor habe ich noch keine Bücher veröffentlicht.
 
 
2. Frage: Wie kamen Sie auf die Idee, ein Buch über Ihre Arbeit zu schreiben?
 
In den 38 Jahren meiner Dienstzeit habe ich vom ersten bis zum letzten Tag meine eigene Chronik geführt.
In insgesamt 4 dicken Ordnern sind alle Einsätze, an denen ich beteiligt war und die irgendwo in den Printmedien
auftauchten, abgelegt. Hunderte Fotos und Zeitungsausschnitte, ergänzt durch persönliche Notizen. Darunter waren  
viele schreckliche Erlebnisse, die ich nie vergessen werde und die sich ein   Außenstehender nur schwer vorstellen kann.
Irgendwann kam mir der Gedanke, diese unglaublichen Geschehnisse in einem Buch nieder zu schreiben. Die Idee habe
ich jedoch sofort wieder verworfen, weil ich der Ansicht war, dass man derartige Erlebnisse keinem Leser zumuten kann.  
Kollegen, die meine Chronik kannten, sahen das jedoch ganz anders.  "Warum sollen die Leute nicht mal erfahren, was
sich wirklich bei Feuerwehreinsätzen abspielt?  Schreib das auf, mach ein Buch daraus. Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeit endlich mal die Wahrheit erfährt." Also tat    ich es. Ich pickte mir 24 Einsätze heraus und schrieb alles auf, was ich bei         diesen Einsätzen gesehen, gehört, gerochen, gefühlt und empfunden habe. Ohne Tabus, bis ins kleinste Detail. Sehr heftig, sehr authentisch, sehr real.
 
 
 
3. Frage:  War es schwer, die erlebten Einsätze während Ihrer Feuerwehrzeit aufzuschreiben oder wirkte das Schreiben sogar eher befreiend?
 
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mir hier nichts von der Seele geschrieben. Das Erlebte ist zwar für immer in
meinem Kopf, aber es bereitet mir keine schlaflosen Nächte. Allerdings war es beim Schreiben sofort wieder präsent.
So, als wären diese Einsätze eben erst passiert.
 
 
4. Frage: Einige Geschichten in dem Buch sind wirklich heftig. Wie geht man als Feuerwehrmann damit um, wenn man so schlimme Sachen erlebt? Wer oder was hilft bei der Verarbeitung (außer Schreiben)?
 
Solange ein Einsatz läuft, hat man meistens keine Zeit zum Nachdenken. Der Job wird routiniert und professionell erledigt.
Nach dem Einsatz, wenn das Gehirn beginnt, die schrecklichen Eindrücke zu verarbeiten, dann können sich durchaus negative Gedanken einschleichen. Hier gibt es dann kein Patentrezept. Jeder Feuerwehrmann entwickelt im Laufe der Zeit seine eigene Strategie. Ich z.B. habe mich dann immer auf die positiven Dinge des Lebens konzentriert. Auf meine Familie oder auf das Reisen, welches eine große Leidenschaft nicht nur von mir, sondern auch von meiner Frau ist. So konnte ich diese Gedanken stets sehr gut verdrängen, sie in den hintersten Bereich meines Hirns verbannen. Einige von uns schaffen das jedoch  nicht  immer und benötigen dann professionelle Hilfe, die es heutzutage glücklicherweise gibt. Soziale Ansprechpartner auf den Wachabteilungen, Gesprächsnachsorge nach belastenden Einsätzen durch besonders geschulte Kollegen und psychosoziale Fachkräfte, Kriseninterventionsteam,  um nur einige zu nennen. Die gab es damals, als ich anfing, leider noch nicht. Oftmals waren dann die Gespräche im Kollegenkreis ein probates Mittel, um das seelische Gleichgewicht wieder zu erlangen. Manchmal aber eben nicht.
 
 
5. Frage: Ist Feuerwehrmann trotz all der schlimmen Sachen die man erlebt ein Beruf, den Sie gerne ausgeübt haben?  Wo sehen Sie die Vor- bzw. Nachteile an Ihrem Beruf?
 
Ich kann mir keinen spannenderen und abwechslungsreicheren Beruf vorstellen. Ich war mit Leib und Seele Feuerwehrmann und bin es noch heute. Die Feuerwehr hat immer noch einen sehr hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Ein echter Vorteil gegenüber manch anderer Berufsgruppe. Allerdings muss ich als Feuerwehrmann bereit sein, zu jeder Tag- und  Nachtzeit, 
an Sonn- und Feiertagen, bei jedem Wetter und oft unter widrigen Bedingungen einen schweren, gefährlichen, manchmal
sogar lebensgefährlichen Job zu erledigen, der mir sehr viel abverlangt und bei dem ich oft lange von zu Hause und somit
von  meiner Familie abwesend bin. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich meinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr versehe oder
mich in einer Freiwilligen Feuerwehr engagiere. Und ich werde während meiner Tätigkeit mit vielen schrecklichen Dingen     konfrontiert. Dessen muss ich mir bewusst sein, wenn ich mich als junger Mensch für diesen Beruf entscheide.
 
 
6. Frage: Lesen Sie selber auch gerne, wenn ja welche Art von Büchern?
 
Ich lese sehr gerne alles, was irgendwie mit Reisen zu tun hat. Also Reiseberichte, Reportagen aus fernen Ländern,
Berichte über interessante Städte usw.
 
 
7. Frage: Was sind Ihre weiteren Pläne in Sachen Schreiben? Werden Sie Lesungen machen und ist vielleicht später sogar eine Fortsetzung von "Für immer im Kopf" geplant?
 
Bei entsprechender Nachfrage bin ich gerne bereit, Lesungen zu machen, weil ich den direkten Kontakt zum Publikum mag.
Ob ich ein weiteres Buch schreibe, hängt maßgeblich von der Resonanz der Leser auf mein aktuelles Werk ab. Stoff für eine Fortsetzung wäre jedenfalls noch reichlich vorhanden.  
 
Vielen Dank an Herrn Ising für das interessante Interview!






Montag, 18. Januar 2016

Buchrezension "Mama macht mal blau" von Mimi J. Poppersen

Buchrezension zum Buch "Mama macht mal blau" von Mimi J. Poppersen

Zum Inhalt

Sarah Schäfer ist berufstätige Mutter von 2 Kindern und verheiratet. Doch an einem Wochenende im Sommer hat ihre Familie einige spannende Sachen geplant, ihr Mann fährt zum Angeln, die beiden Töchter sind bei Freunden. Nun ist Sarah auf sich alleine gestellt, sehnt sich aber auch nach einem Abenteuer. Als sie auf der Arbeit dann auch noch die Langeweile überkommt, beschließt sie spontan, ins Reisebüro zu gehen und eine Reise zu buchen, die sie nach..... Amerika führt!
Während Sarah im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein Abenteuer nach dem anderen erlebt (wer hat schon die Gelegenheit, mit Richard Gere einen Spaziergang zu machen und in einem Film mitzuwirken?), erlebt ihre Familie ständig Chaos. Wie gut wäre es jetzt, Mamas Hilfe zu haben, doch Mama ist nicht da, denn: Mama macht mal blau!

Meine Meinung

Ich fand das Buch wunderbar geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll und erfrischend und somit gut zu lesen. Ich konnte mich auch gut in die Protagonistin hineinversetzen. Wer träumt nicht davon, einfach mal auszubrechen aus dem Alltag und ein Abenteuer zu erleben, das aus einer spontanen Idee entsteht.
Witzig finde ich, dass in dem Buch auch echte Stars mitspielen. Oft wirkt sowas unglaubwürdig oder albern, aber zu der Geschichte paßt es sehr gut, es sind einige der High-Lights in diesem Roman.
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet, es macht Urlaubslaune.

Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin







Interview mit der Buchautorin Mimi J Poppersen

Über ihr Buch "Mama macht mal blau" wurde ich auf die Autorin Mimi J. Poppersen aufmerksam. Mimi ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sonst Krimiromane schreibt und Thriller. Als Mimi schreibt sie jedoch unterhaltsame Frauenliteratur. Eine Rezension zu "Mama macht mal blau" folgt auch noch hier auf diesem Blog.

Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte, Mimi zu interviewen:



1.) Hallo Mimi, ich freue mich, ein Interview mit Dir führen zu können.
Als erstes würde mich interessieren, wie Du zum Schreiben gekommen bist.

Wie wohl die meisten Schriftsteller habe ich schon immer gerne geschrieben. Während meines Studiums und als Journalistin waren dies aber meist sehr trockene und wissenschaftliche Texte.
In dieser Zeit entstand der erste Thriller, hauptsächlich in meinem Kopf, dessen Story sich über Jahre verfeinerte und ausreifte. Irgendwann sagte mein Ehemann zu mir: “Jetzt fang doch endlich mal an, Deinen Roman zu schreiben”. Gesagt, getan (nicht, dass ich sonst immer auf ihn hören würde). Diesen kleinen Anstoß benötigte ich, um mich endlich hinzusetzten und mein erstes Buch zu beginnen. Erst dann fand ich heraus, wie viel Spaß mir das Schreiben wirklich macht!


2.) Was war Dein erster Roman/Deine erste Veröffentlichung?

Mein erster Roman unter meinem richtigen Namen war ein Thriller, meine erste Veröffentlichung als Mimi J. Poppersen war “Nur drei Tage” ziemlich genau vor einem Jahr, im Dezember 2014. In dem Buch erzähle ich die wahre Geschichte einer Businessfrau in San Francisco, deren Leben sich, nach der Begegnung mit einem Obdachlosen, völlig auf den Kopf stellt. In Amerika leben wesentlich mehr Menschen auf der Straße als hier in Deutschland, in vielen Städten sind es über zehn Prozent. Das Buch „Nur drei Tage“ zeigt, wie schnell man durch das soziale System dort auf der Straße landen kann. Trotz des ernsten Hintergrunds, ist dieser Roman auf humorvolle Weise geschrieben.


3.) Was liebst Du am Schreiben?

Ich liebe wirklich alles am Schreiben: Das Abtauchen in eine andere Welt, wie sich eine Geschichte vor meinem geistigen Auge langsam aufbaut, Kontur annimmt und immer facettenreicher wird. Am meisten liebe ich, dass sich während des Schreibens oft unerwartete oder nicht vorher geplante Wandlungen ergeben, die mich selbst überraschen und einfach Spaß machen. Oft bin ich dann selbst über die Wendungen in meiner Geschichte erstaunt. Die Grundidee existiert natürlich schon lange, aber die Feinheiten entstehen beim Schreiben und oft ergibt sich noch die ein oder andere Veränderung in der Geschichte.
Am meisten Spaß macht natürlich, wenn das fertige Buch den Lesern gefällt!


4.) Baust Du auch eigene Erfahrungen in Deine Romane ein?

Definitiv! Es stecken sehr viele eigene Lebenserfahrungen in meinen Büchern. Erfahrung und eine gute Beobachtungsgabe sind glaube ich wichtig. Manchmal träume ich sogar von dem Fortgang meiner Geschichten und stehe dann um drei Uhr morgens in der Küche mit Taschenlampe, Stift und Papier und schreibe alles auf.


5.) Deine Romane spielen soweit alle in Amerika. Woher kommt die Liebe zu diesem Land?

USA, besonders Kalifornien war schon immer eines meiner Traumziele. Ich habe das Glück mit meiner Familie in den letzten zehn Jahren dort sehr viel Zeit verbringen zu können. Momentan leben wir etwa neun Monate im Jahr dort, in der Nähe von San Francisco, drei Monate in Deutschland, in Heidelberg. Auch mein Sohn ist dort geboren und wächst zweisprachig auf.


6.) Liest Du selber auch gerne, wenn ja welche Genres?

Ja, ich lese sehr gerne. Eigentlich lege ich mich hierbei nicht auf ein bestimmtes Genre fest. Es kann ein Thriller, Drama, etwas Humorvolles oder auch ein historischer Roman sein. Die Hauptsache für mich bei einem Buch ist, dass ich weiterlesen möchte. Am besten sind natürlich solche Bücher, die man kaum noch aus der Hand legen will und die gibt es ein vielen Genres, finde ich.


7.) Was sind Deine nächsten Projekte?

Ich habe einige Ideen für verschiedene Bücher: Einen Thriller, eine neue Liebeskomödie und sogar für ein Kinderbuch. Als nächstes werde ich wohl wieder mal einen Thriller schreiben.


8.) Wie gehst Du mit Kritik um?

Sehr gute Frage : )
Das muss man erstmal lernen. Kritik gehört einfach dazu, denn die Geschmäcker sind nun mal verschieden und nicht jedem kann ein Buch gleich gefallen. Oft sind allerdings Ein-Stern-Rezensionen sehr fies geschrieben und teilweise ungerecht, was einem schon mal die Laune vermiesen kann. Andererseits sollte man immer offen sein für Kritik. Ich nehme sie mir immer zu Herzen und wenn etwas daran stimmt, probiere ich es zu ändern.


9.) Dein schönstes Erlebnis in Bezug auf Schreiben?

Positives Feedback!
Ich freue mich sehr über Emails oder Rezensionen, in denen mir die Leser berichten, dass ihnen ein Buch gefallen hat. Deswegen schreibe ich, das motiviert. Ich möchte mit meinen Büchern die Leser unterhalten und wenn mir das gelingt, ist es ein tolles Erlebnis.


10.) Welchen Tipp hast Du für Menschen, die gerade erst angefangen haben mit dem Schreiben?

Just do it!
Hört sich zwar etwas simpel an, aber nur so findet man heraus, ob einem das Schreiben wirklich liegt. Man kann ja viele Tipps im Internet finden, wie man ein gutes Buch schreibt. Vieles davon trifft zu, aber man sollte sich nicht an alles halten. Es wird z.B. oft abgeraten, ein Buch in der Ich-Perspektive zu schreiben, zu oft die Perspektive zu wechseln oder Zeitsprünge einzubauen. Wenn die Story gut ist, finde ich, dass man sich nicht unbedingt an diese „Regeln“ halten muss…dann wären ja alle Bücher gleich.


Wichtig sind zahlreiche Probeleser, die einem auch ehrlich ihre Meinung zu dem Buch sagen und nebenbei noch Tippfehler aufstöbern.

Vielen Dank, liebe Mimi, für das schöne Interview!


Mimis Buch "Mama macht mal blau" 



Die Autorin



Samstag, 19. Dezember 2015

Nachruf für Aileen P. Roberts

                                                           Nachruf

Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass die Autorin 
Aileen P. Roberts im Alter von 40 Jahren verstorben ist.
Ich habe mit Aileen vor etwa 2 Jahren mal ein Interview für meinen damaligen Blog gemacht und habe sie als sehr freundliche und sympathische Autorin kennengelernt, die ihre Ziele und Träume klar vor Augen hatte. Auf mich wirkte Aileen manchmal sehr geheimnisvoll, was ich positiv meine.
Auch ihre Art zu schreiben, sprach mich sehr an.

Aileen hat immer hart gekämpft und gearbeitet für ihren Erfolg.

Es ist sehr traurig, dass ihr Leben so jung endete.
Nun schreibt sie oben im Himmel weiter.

RIP, liebe Aileen 




Dienstag, 1. Dezember 2015

Blogtour Wo das Chaos hinfällt

Ich nehme an der Blogtour des Buches "Wo das Chaos hinfällt" von Sandra Grauer teil. Alle bisher erschienen Beiträge findet Ihr unter dem Beitrag bei den Links.

Bei mir geht es heute um das Thema Hundeschwangerschaften, denn in dem Buch geht es neben den Hauptdarstellern Laura und Boris um 2 Hunde, die (ungeplant) Eltern werden. Eine Rezension zu dem Buch findet Ihr übrigens auch hier auf meinem Blog auf der Startseite (etwas nach unten scrollen). Ebenso bei AMAZON unter dem Namen Angelheart

Die Hündin in dem Buch von Sandra Grauer wird bei einem Schäferstündchen im Gebüsch schwanger. Demnach ist es wohl eine ungeplante Schwangerschaft. Nun stellt man sich die Frage, wie geht ein Hund mit einer ungeplanten Schwangerschaft um? Der werdende Vater steht auf jeden Fall zu ihr. Einzig Frauchen Laura ist zunächst nicht so begeistert....

Ebenso stelle ich mir die Frage: Leiden Hunde auch unter Schwangerschaftsübelkeit? Ein bekannter Zoologe nahm sich diesem Thema an und gab Entwarnung. Hunde haben keine Schwangerschaftsübelheit.
Frauen haben dieses Problem öfters aufgrund eines bestimmten Protein in der Plazenta, was bei Hunden nicht vorhanden ist, eindeutig ein evolutionärer Vorteil.
Naja, und sollten Ausnahmen die Regel bestätigen und ein Hund verspürt doch mal Übelkeit beim Gassigehen, so kann er immerhin schnell ins Gebüsch verschwinden. Auch hier sind Hunde eindeutig wieder im Vorteil, denn eine schwangere Frau die ins Gebüsch verschwindet würde wahrscheinlich mitleidsvoll beobachtet werden, während es bei einem Hund kaum auffällt.

Natürlich rundet sich auch beim Hund irgendwann der Bauch und das elegante Aufs Sofa Springen wird immer schwerfälliger, man hat ja doch einiges mit sich zu tragen im Bauch. Gut, schwangere Frauen springen nicht unbedingt aufs Sofa, aber auch für sie wird mit fortgeschrittener Schwangerschaft das Bewegen immer schwerer... Da sind sich Frau und Hund also gleich.

90 Prozent aller Hundeschwangerschaften verlaufen komplikationslos. Auch wissen Hündinnen von alleine was zu tun ist. Aber ein bißchen Nähe von Herrchen oder Frauchen tut sicherlich gut. Ob der Hund auf ein "Pressen! Immer weiter pressen!" hören wird sei dahingestellt, aber sicherlich tut dem Hund ein wenig Unterstützung gut, und wenn es nur ein Streicheln und ein beruhigendes Wort ist.

Und sind die Welpen dann da, sind Hund und Herrchen/Frauchen stolz und glücklich.



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Hier der Fahrplan für die anderen Blogbeiträge



http://binchensbuecher.blogspot.de/2015/11/wo-das-chaos-hinfallt-von-sandra-grauer.html


https://primeballerina.wordpress.com/2015/11/30/blogtour-wem-begegnet-ihr-in-wo-das-chaos-hinfaellt-von-sandra-grauer/


http://siljasbuecherkiste.me/2015/11/29/tag-2-plaudern-mit-sandra-grauer-blogtour-wo-das-chaos-hinfaellt/comment-page-1/#comment-1359