Dieses Buch hat mich sehr bewegt beim Lesen, weil die Geschichte wirklich schön geschrieben ist. Zudem habe ich im Freundeskreis gerade einen ähnlichen Fall, darum berührte mich dieser Roman besonders.
Zum
Inhalt
Nach einen sehr tragischen Unfall liegt die junge Elle im Koma, Hoffnung auf Heilung gibt es nicht. Sie wollte auch keine lebensverlängernden Maßnahmen. Doch bevor die Ärzte die Maschinen abstellt, erfährt ihr Ehemann Matt, dass seine Frau schwanger ist. Nun steht er vor der Entscheidung, Elles Leben zu verlängern, damit sie das Kind austragen kann.
Doch tut er das Richtige? Wäre es auch in Elles Sinn gewesen, sie weiter am Leben zu halten? Wie fühlt sich der Mann dabei für seine Frau entscheiden zu müssen, die diese Entscheidung nun nicht nicht mehr selber treffen kann? Wie wird es weitergehen?
Davon handelt dieses sehr berührende Buch.
Meine
Meinung
Das Buch drückt sehr auf die Tränendrüse, aber ohne kitschig zu sein.
Ich habe in meinem Freundeskreis auch gerade jemanden, der im Koma liegt und kann darum die schwere Entscheidung der Angehörigen, wie es weitergehen soll, gut nachvollziehen. In dem Fall der jungen Frau geht es ja um das gemeinsame Kind, was sich die Eheleute zu Lebzeiten so wünschten. Die Entscheidung ist schwer für den Mann. Einerseits weiß er, dass seine Frau nicht an Maschinen bleiben wollte, andererseits geht es hier um das Leben des ungeborenen Kindes. Was hätte seine Frau gewollt?
Ich konnte mich in den Hauptdarsteller Matt gut hineinversetzen. Er kennt seine Frau von Kindheit an, hat sein ganzes Leben mit ihr verbracht. Welche Entscheidung ist da richtig, welche falsch? Doch wie die Entscheidung auch ausfällt, Matt handelt aus Liebe!
Der Schreibstil der Autorin ist ansprechend und berührend.
Das Cover ist eher schlicht gehalten, aber das paßt zu dem Buch, ein zu überladenes Cover hätte hier nicht gut gewirkt.
Meine Lieblingsautoren
Samstag, 18. April 2015
Buchrezension Der Hauch des Sommers von Andrea Walberg
Der Hauch eines Sommers ist ein schön geschriebener Roman, der passend zu den kommenden Sommermonaten ist.
Zum Inhalt
Mel ist eine junge Frau, die sich wünscht, ihr Leben fester im Griff zu haben. Das ist für sie nur nicht leicht, da immer wieder ihr bester Freund dazwischenfunkt und ihr den Kopf verdreht. Doch als sie sich von ihm lösen will flieht sie nach Amrum um dort wieder zu sich zu finden. Dort trifft sie auf zwei Männer, die ihr Leben auf besondere Weise verändern. Mel steht vor einer Entscheidung, doch wie wird diese ausfallen? Für wen schlägt ihr Herz und wer ist am Ende dann doch ihr Mr. Right? Das steht in diesem schön geschriebenen Buch!
Meine Meinung
Von Andrea Walberg kannte ich bisher noch keine Romane, was sich aber sicherlich ändern wird, denn mit hat diese Geschichte und besonders ihr Schreibstil gut gefallen. Das Buch ist locker und ansprechend geschrieben. Der Charakter der Hauptfigur wirkt sympathisch, ich konnte mich in Mel beim Lesen sehr gut reinversetzen.
Das Buch einfühlsam geschrieben und genau das Richtige für einen entspannten Lesenachmittag.
Besonders gut gefallen hat mir das Cover, welches farblich sehr gut und ansprechend wirkt.
Nach dem Lesen dieses Buches freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin.
Zum Inhalt
Mel ist eine junge Frau, die sich wünscht, ihr Leben fester im Griff zu haben. Das ist für sie nur nicht leicht, da immer wieder ihr bester Freund dazwischenfunkt und ihr den Kopf verdreht. Doch als sie sich von ihm lösen will flieht sie nach Amrum um dort wieder zu sich zu finden. Dort trifft sie auf zwei Männer, die ihr Leben auf besondere Weise verändern. Mel steht vor einer Entscheidung, doch wie wird diese ausfallen? Für wen schlägt ihr Herz und wer ist am Ende dann doch ihr Mr. Right? Das steht in diesem schön geschriebenen Buch!
Meine Meinung
Von Andrea Walberg kannte ich bisher noch keine Romane, was sich aber sicherlich ändern wird, denn mit hat diese Geschichte und besonders ihr Schreibstil gut gefallen. Das Buch ist locker und ansprechend geschrieben. Der Charakter der Hauptfigur wirkt sympathisch, ich konnte mich in Mel beim Lesen sehr gut reinversetzen.
Das Buch einfühlsam geschrieben und genau das Richtige für einen entspannten Lesenachmittag.
Besonders gut gefallen hat mir das Cover, welches farblich sehr gut und ansprechend wirkt.
Nach dem Lesen dieses Buches freue ich mich auf weitere Bücher der Autorin.
Buchrezension Jetzt oder nie - Biographie von Ireen Sheer
Ich bin schon seit Kindheit an ein Fan von Ireen Sheer und habe mich darum besonders gefreut, als nun ihre Biographie auf den Buchmarkt kam.
Zum Inhalt
Seit den frühen 70er Jahren ist Ireen Sheer dem Schlagerpublikum bekannt. In zahlreichen TV-Auftritten und Konzerten begeistert sie bis heute immer wieder aufs Neue ihre Fans.
In diesem Buch läßt Ireen Sheer den Leser hinter die Kulissen ihrer Karriere schauen, über ihre Kindheit und wie sie aufwuchs, von ihren musikalischen Anfängen bis hin zu privaten und beruflichen Schicksalsschlägen. Trotzdem hat sie niemals aufgegeben und steht immer noch weit oben an der Schlagerspitze. Ihre offene und charmante Art erklärt sicherlich auch ihren Erfolg. In diesem Buch lernt der Leser auch viele private Seiten von Ireen Sheer kennen. Zahlreiche Fotos machen das Buch auch optisch zu einem Genuß.
Der Leser lernt beim Lesen nicht nur den Schlagerstar Ireen Sheer kennen sondern auch den Menschen Ireen Sheer, der mir nach dem Lesen des Buches noch sympathischer ist als ohnehin schon.
Das Buch ist angenehm zu lesen, da der Schreibstil von Ireen Sheer sehr locker und charmant ist. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, so dass der Leser das Buch entweder komplett durchlesen kann oder sich zunächst die Kapitel auswählt, die ihn besonders interessieren. So geht es z.B. um ihre musikalischen Anfänge, den Grand Prix, über Kollegen sowie Dinge die schiefgehen können. Ihrer Hochzeit widmet sie ebenso ein Kapitel wie dem Social Media.
Gut gefallen hat mir die Offenheit von Ireen Sheer in ihrer Biographie.
Einen besonderen Clou finde ich die QR Codes, die im Buch zu finden sind für weitere Informationen.
Fazit: ein gelungenes Buch für alle Fans von Ireen Sheer und solche, die es werden wollen! Auch das Cover finde ich sehr ansprechend, ein schönes Bild von Ireen!
Zum Inhalt
Seit den frühen 70er Jahren ist Ireen Sheer dem Schlagerpublikum bekannt. In zahlreichen TV-Auftritten und Konzerten begeistert sie bis heute immer wieder aufs Neue ihre Fans.
In diesem Buch läßt Ireen Sheer den Leser hinter die Kulissen ihrer Karriere schauen, über ihre Kindheit und wie sie aufwuchs, von ihren musikalischen Anfängen bis hin zu privaten und beruflichen Schicksalsschlägen. Trotzdem hat sie niemals aufgegeben und steht immer noch weit oben an der Schlagerspitze. Ihre offene und charmante Art erklärt sicherlich auch ihren Erfolg. In diesem Buch lernt der Leser auch viele private Seiten von Ireen Sheer kennen. Zahlreiche Fotos machen das Buch auch optisch zu einem Genuß.
Der Leser lernt beim Lesen nicht nur den Schlagerstar Ireen Sheer kennen sondern auch den Menschen Ireen Sheer, der mir nach dem Lesen des Buches noch sympathischer ist als ohnehin schon.
Das Buch ist angenehm zu lesen, da der Schreibstil von Ireen Sheer sehr locker und charmant ist. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, so dass der Leser das Buch entweder komplett durchlesen kann oder sich zunächst die Kapitel auswählt, die ihn besonders interessieren. So geht es z.B. um ihre musikalischen Anfänge, den Grand Prix, über Kollegen sowie Dinge die schiefgehen können. Ihrer Hochzeit widmet sie ebenso ein Kapitel wie dem Social Media.
Gut gefallen hat mir die Offenheit von Ireen Sheer in ihrer Biographie.
Einen besonderen Clou finde ich die QR Codes, die im Buch zu finden sind für weitere Informationen.
Fazit: ein gelungenes Buch für alle Fans von Ireen Sheer und solche, die es werden wollen! Auch das Cover finde ich sehr ansprechend, ein schönes Bild von Ireen!
Dienstag, 24. März 2015
Interview mit der Buchautorin Rebecca Seliger
Rebbeca Seliger erkrankte mit Mitte 20 an Brustkrebs. Über ihre Erfahrungen mit der schlimmen Krankheit schrieb sie ein Buch, welches ich hier auf dem Blog schon rezensiert habe.
Dass Rebecca zu einem Interview bereit war freut mich sehr :-)
1.) Liebe Rebecca, erzähl doch mal, wie und wann Du auf die Idee kamst, ein Buch über Deine Erkrankung zu schreiben
Als sich nach meiner Diagnose die Ereignisse überschlugen, habe ich Tagebuch geführt und alles aufgeschrieben. Auch, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, selbst zu reflektieren, was überhaupt mit mir passiert. Manchmal konnte ich das alles selbst kaum glauben! Wie oft habe ich mich mir gefragt: „Passiert das gerade wirklich?!“ Wer mein Buch liest, wird sich wahrscheinlich an der einen oder anderen Stelle genau diese Frage stellen. Meine Freunde haben mich darin bekräftigt all die unglaublichen, verrückten, dramatischen aber auch lustigen Erlebnisse und Erfahrungen fest zu halten. Ich dachte mir: Warum eigentlich nicht? Die Zeit hatte ich, die Story schrieb mir mein eigenes Leben. Junge Frauen mit Brustkrebs – die gibt es leider immer öfters. Genauso wie die gleichzeitige Tabuisierung dieses Themas in unserer Gesellschaft. Ich wollte einen Beitrag leisten, Betroffenen helfen, aber auch das Thema der Krebserkrankung an sich greifbarer machen. Eine Tumordiagnose bedeutet noch nicht, dass das Leben vorbei ist!
2.) Ist das Dein erstes Buch oder hast Du schon mal etwas geschrieben bzw. veröffentlicht?
Ich habe schon seit meiner Kindheit liebend gern geschrieben – meine Mutter hat bestimmt noch meine ersten Kurzgeschichten aus dem Grundschulalter irgendwo auf dem Dachboden eingelagert. Ich habe nie aufgehört, zu schreiben, aber habe das immer als Hobby angesehen und nie etwas veröffentlicht. Außer das ein oder andere Gedicht, dass ich für Freunde oder Familie geschrieben habe. Als ich das Manuskript schließlich an eine Agentur geschickt habe, war ich furchtbar nervös. Ich werde nie vergessen, wie der Anruf meiner lieben Agentin kam, um mir zu sagen, sie würde mich gerne unter Vertrag nehmen. Seitdem genieße ich die neuen Erfahrungen als offizielle Autorin, auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Arbeit am Manuskript bis zum fertigen Buch erst richtig losging.
3.) Was magst Du am Schreiben?
Das Tagebuchschreiben – vor allem während meiner Erkrankung – war meine ganz persönliche Therapie. Ich kann mir Sorgen gut „von der Seele“ schreiben. Ich mag es aber auch, mich in eine andere Welt zu stürzen, mir Figuren und dazugehörige Leben und Geschichten auszudenken – so kann ich ein bisschen Urlaub von der Realität nehmen.
4.) Liest Du auch selber gerne? Wenn ja, was sind Deine Lieblingsbücher?
Ich liebe Bücher! In meinem Bücherregal gibt es von allen Genres etwas, vor allem Thriller, Krimis und einige Sachbücher. In meiner Jugend habe ich Fantasy-Romane verschlungen, die ich ab und zu immer noch gerne lese. Das macht es allerdings auch schwer, ein Lieblingsbuch zu benennen. Einige Leseempfehlungen verschiedener Genres aus meinem Bücherregal kann ich gerne weiter geben: Shantaram (Gregory David Roberts) Die Tribute von Panem (Suzanne Collins) Eragon (Christopher Paolini) Nachtschwärmer (Sebastian Fitzek) Und ein Buch, für dass ich sehr dankbar war und bin: „Sterben kommt nicht in Frage, Mama“ von Judith End.
5.) Was sind Deine weiteren Projekte/Pläne in Bezug auf Schreiben?
Im Moment genieße ich all die neuen Erfahrungen als offizielle „Autorin“ und freue mich sehr über die Resonanz meiner Leser. Wenn sich weitere Ideen oder Projekte in der Zukunft ergeben, würde ich sehr gerne weiter schreiben!
6.) Wie war die Resonanz auf Dein Buch? Gab es mehr positives Feedback oder auch Kritik?
Kurz vor der Veröffentlichung war ich doch nervös. Ich habe mir gewünscht, dass ich Betroffenen helfen kann, vielleicht ein wenig Mut und Zuversicht geben kann. Als ich die ersten Rückmeldungen von Lesern erhalten habe, die mir bestätigten, dass ich genau das geschafft habe, habe ich mich unendlich gefreut! Es gab schon viele Nachrichten und Gespräche, die mir nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Eine Situation bei meiner ersten Lesung hat mich ganz besonders berührt: „meine“ Chefärztin, die mich damals operiert hat, stand nach der Lesung mit Tränen in den Augen auf, nahm mich in den Arm und dankte mir, dass ich auch ihnen, den Ärzten, bei ihrer Arbeit helfe. Ich glaube, auch „Nicht-Betroffene“ können durch meine Geschichte ein wenig nachempfinden, wie es ist, mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu sein und mit ihr zu leben. Für mich war es die richtige Entscheidung, meine Geschichte mit anderen zu teilen – und mit ihr auch ein wenig Lebensmut und Kraft!
Lieben Dank an Rebecca!
Dass Rebecca zu einem Interview bereit war freut mich sehr :-)
1.) Liebe Rebecca, erzähl doch mal, wie und wann Du auf die Idee kamst, ein Buch über Deine Erkrankung zu schreiben
Als sich nach meiner Diagnose die Ereignisse überschlugen, habe ich Tagebuch geführt und alles aufgeschrieben. Auch, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, selbst zu reflektieren, was überhaupt mit mir passiert. Manchmal konnte ich das alles selbst kaum glauben! Wie oft habe ich mich mir gefragt: „Passiert das gerade wirklich?!“ Wer mein Buch liest, wird sich wahrscheinlich an der einen oder anderen Stelle genau diese Frage stellen. Meine Freunde haben mich darin bekräftigt all die unglaublichen, verrückten, dramatischen aber auch lustigen Erlebnisse und Erfahrungen fest zu halten. Ich dachte mir: Warum eigentlich nicht? Die Zeit hatte ich, die Story schrieb mir mein eigenes Leben. Junge Frauen mit Brustkrebs – die gibt es leider immer öfters. Genauso wie die gleichzeitige Tabuisierung dieses Themas in unserer Gesellschaft. Ich wollte einen Beitrag leisten, Betroffenen helfen, aber auch das Thema der Krebserkrankung an sich greifbarer machen. Eine Tumordiagnose bedeutet noch nicht, dass das Leben vorbei ist!
2.) Ist das Dein erstes Buch oder hast Du schon mal etwas geschrieben bzw. veröffentlicht?
Ich habe schon seit meiner Kindheit liebend gern geschrieben – meine Mutter hat bestimmt noch meine ersten Kurzgeschichten aus dem Grundschulalter irgendwo auf dem Dachboden eingelagert. Ich habe nie aufgehört, zu schreiben, aber habe das immer als Hobby angesehen und nie etwas veröffentlicht. Außer das ein oder andere Gedicht, dass ich für Freunde oder Familie geschrieben habe. Als ich das Manuskript schließlich an eine Agentur geschickt habe, war ich furchtbar nervös. Ich werde nie vergessen, wie der Anruf meiner lieben Agentin kam, um mir zu sagen, sie würde mich gerne unter Vertrag nehmen. Seitdem genieße ich die neuen Erfahrungen als offizielle Autorin, auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Arbeit am Manuskript bis zum fertigen Buch erst richtig losging.
3.) Was magst Du am Schreiben?
Das Tagebuchschreiben – vor allem während meiner Erkrankung – war meine ganz persönliche Therapie. Ich kann mir Sorgen gut „von der Seele“ schreiben. Ich mag es aber auch, mich in eine andere Welt zu stürzen, mir Figuren und dazugehörige Leben und Geschichten auszudenken – so kann ich ein bisschen Urlaub von der Realität nehmen.
4.) Liest Du auch selber gerne? Wenn ja, was sind Deine Lieblingsbücher?
Ich liebe Bücher! In meinem Bücherregal gibt es von allen Genres etwas, vor allem Thriller, Krimis und einige Sachbücher. In meiner Jugend habe ich Fantasy-Romane verschlungen, die ich ab und zu immer noch gerne lese. Das macht es allerdings auch schwer, ein Lieblingsbuch zu benennen. Einige Leseempfehlungen verschiedener Genres aus meinem Bücherregal kann ich gerne weiter geben: Shantaram (Gregory David Roberts) Die Tribute von Panem (Suzanne Collins) Eragon (Christopher Paolini) Nachtschwärmer (Sebastian Fitzek) Und ein Buch, für dass ich sehr dankbar war und bin: „Sterben kommt nicht in Frage, Mama“ von Judith End.
5.) Was sind Deine weiteren Projekte/Pläne in Bezug auf Schreiben?
Im Moment genieße ich all die neuen Erfahrungen als offizielle „Autorin“ und freue mich sehr über die Resonanz meiner Leser. Wenn sich weitere Ideen oder Projekte in der Zukunft ergeben, würde ich sehr gerne weiter schreiben!
6.) Wie war die Resonanz auf Dein Buch? Gab es mehr positives Feedback oder auch Kritik?
Kurz vor der Veröffentlichung war ich doch nervös. Ich habe mir gewünscht, dass ich Betroffenen helfen kann, vielleicht ein wenig Mut und Zuversicht geben kann. Als ich die ersten Rückmeldungen von Lesern erhalten habe, die mir bestätigten, dass ich genau das geschafft habe, habe ich mich unendlich gefreut! Es gab schon viele Nachrichten und Gespräche, die mir nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Eine Situation bei meiner ersten Lesung hat mich ganz besonders berührt: „meine“ Chefärztin, die mich damals operiert hat, stand nach der Lesung mit Tränen in den Augen auf, nahm mich in den Arm und dankte mir, dass ich auch ihnen, den Ärzten, bei ihrer Arbeit helfe. Ich glaube, auch „Nicht-Betroffene“ können durch meine Geschichte ein wenig nachempfinden, wie es ist, mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu sein und mit ihr zu leben. Für mich war es die richtige Entscheidung, meine Geschichte mit anderen zu teilen – und mit ihr auch ein wenig Lebensmut und Kraft!
Lieben Dank an Rebecca!
Montag, 2. März 2015
Buchrezi "Heute habe ich keine Lust zu sterben" von Rebecca Seeliger
Ein sehr berührendes Buch zum Thema Krebs habe ich gelesen und möchte es hier gerne vorstellen.
Es heißt "Heute habe ich keine Lust zu sterben" von Rebecca Seeliger.
Rebecca Seeliger ist eine junge lebenslustige Frau, als ihr Leben plötzlich einen Einschnitt erhält, denn sie ertastet einen Knoten in ihrer Brust, der sich nach einigen Untersuchungen als Krebserkrankung erweist. Eine schwere Zeit kommt nun auf Rebecca zu, sie wird operiert und muß viele kräftezehrende Behandlungen über sich ergehen lasen. Doch trotz Schmerzen und Angst läßt sich Rebecca nicht unterkriegen und kämpft. Auch die Liebe kommt bei allem nicht zu kurz, und sie findet in ihrem Freund Ingo und ihren Freunden eine wunderbare Stütze.
In so einem jungen Alter mit der Krankheit Krebs konfrontiert zu werden ist hart.
In ihrem Buch schreibt Rebecca sehr offen von dem ersten Moment wo sie den Knoten ertastet, von ihren Untersuchungen, Behandlungen und Operationen aber auch von ihren Gefühlen. Und man spürt sofort, diese junge Frau möchte kämpfen, die Hoffnung nicht aufgeben. Aber sie schämt sich auch ihrer Tränen nicht, denn die Belastung dieser Erkrankung wiegt schwer.
Rebecca nimmt den Leser mit auf ihrem Weg des doch recht oft harten Kampfes. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut reinfühlen in Rebecca, ihre Ängste, aber auch ihre Hoffnungen. Ihren Schreibstil finde ich sehr locker, dadurch hat man schon nach wenigen Seiten Lesens das Gefühl, sie persönlich zu kennen.
Man kann mit Rebecca lachen und leiden, aber trotzdem ist es kein Buch das runterzieht, sondern das eher Mut macht.
Für Krebsbetroffene ist es sicherlich hilfreich von jemandem zu lesen, der den Kampf gegen den Krebs gewonnen hat. Für Leser die selber noch nie mit der Krankheit konfrontiert waren ist das Buch aber genauso interessant.
Es ist ein emotionales und bewegendes Buch, und ich wünsche der Autorin, dass sie ihren Krebs entgültig besiegt hat.
Es heißt "Heute habe ich keine Lust zu sterben" von Rebecca Seeliger.
Zum
Inhalt
Meine
Meinung
In so einem jungen Alter mit der Krankheit Krebs konfrontiert zu werden ist hart.
In ihrem Buch schreibt Rebecca sehr offen von dem ersten Moment wo sie den Knoten ertastet, von ihren Untersuchungen, Behandlungen und Operationen aber auch von ihren Gefühlen. Und man spürt sofort, diese junge Frau möchte kämpfen, die Hoffnung nicht aufgeben. Aber sie schämt sich auch ihrer Tränen nicht, denn die Belastung dieser Erkrankung wiegt schwer.
Rebecca nimmt den Leser mit auf ihrem Weg des doch recht oft harten Kampfes. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut reinfühlen in Rebecca, ihre Ängste, aber auch ihre Hoffnungen. Ihren Schreibstil finde ich sehr locker, dadurch hat man schon nach wenigen Seiten Lesens das Gefühl, sie persönlich zu kennen.
Man kann mit Rebecca lachen und leiden, aber trotzdem ist es kein Buch das runterzieht, sondern das eher Mut macht.
Für Krebsbetroffene ist es sicherlich hilfreich von jemandem zu lesen, der den Kampf gegen den Krebs gewonnen hat. Für Leser die selber noch nie mit der Krankheit konfrontiert waren ist das Buch aber genauso interessant.
Es ist ein emotionales und bewegendes Buch, und ich wünsche der Autorin, dass sie ihren Krebs entgültig besiegt hat.
Dienstag, 10. Februar 2015
Buchrezi "Herz, Nieren und der ganze Rest" von Dr. Hilary Jones
Ein ungewöhnliches Medizinbuch stelle ich hier vor, welches ich vor kurzem gelesen habe, und welches mir aber sehr gut gefallen hat.

Unser Körper ist ein Wunderwerk. Tagtäglich versorgt er uns, leistet uns treue Dienste und selten machen wir uns Gedanken,was da überhaupt in unserem Körper von statten geht.
Warum stehen wir morgens überhaupt auf, was passiert nach dem Mittagessen mit der Nahrung in uns, warum können wir manchmal nicht einschlafen und warum träumen wir? Wie kommt es, dass wir sehen können, sobald wir unsere Augen aufmachen und und und...
Dr. Hilary Jones beantwortet all diese Frage auf amüsante Art und Weise in einer besonderen Geschichte. Er begeitet eine Famile auf ihrem Weg durch den Tag, als da wären die schwangere Frau, ihr Mann und die Kinder. Vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Schlafengehen. In dieser Geschichte beschreibt Dr Jones sehr ausführlich und auch mit viel Humor die Vorgänge im Körper, so dass man ´nach dem Lesen seinen Körper mit etwas anderen Augen sieht, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Idee dieses Buches finde ich wunderbar, denn es gibt viele Bücher, die sich mit den Körperfunktionen befassen, aber die Idee, daraus eine Geschichte zu machen, gibt es auch nicht oft. Und diese Geschichte ist so amüsant und wissenschaftlich erzählt, dass das Lesen zum Vergnügen wird, da Dr. Jones eben nicht trockene Wissenschaft zum Besten gibt, sondern viel Humor einbaut.
Die Familie wirkt beim Lesen sehr sympathisch, weil wir uns alle in dieser Familie wiedererkennen können.
Ein tolles Buch für alle, die mal ein bißchen mehr über ihren Körper erfahren möchten!
Unser Körper ist ein Wunderwerk. Tagtäglich versorgt er uns, leistet uns treue Dienste und selten machen wir uns Gedanken,was da überhaupt in unserem Körper von statten geht.
Warum stehen wir morgens überhaupt auf, was passiert nach dem Mittagessen mit der Nahrung in uns, warum können wir manchmal nicht einschlafen und warum träumen wir? Wie kommt es, dass wir sehen können, sobald wir unsere Augen aufmachen und und und...
Dr. Hilary Jones beantwortet all diese Frage auf amüsante Art und Weise in einer besonderen Geschichte. Er begeitet eine Famile auf ihrem Weg durch den Tag, als da wären die schwangere Frau, ihr Mann und die Kinder. Vom morgendlichen Aufstehen bis zum abendlichen Schlafengehen. In dieser Geschichte beschreibt Dr Jones sehr ausführlich und auch mit viel Humor die Vorgänge im Körper, so dass man ´nach dem Lesen seinen Körper mit etwas anderen Augen sieht, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Idee dieses Buches finde ich wunderbar, denn es gibt viele Bücher, die sich mit den Körperfunktionen befassen, aber die Idee, daraus eine Geschichte zu machen, gibt es auch nicht oft. Und diese Geschichte ist so amüsant und wissenschaftlich erzählt, dass das Lesen zum Vergnügen wird, da Dr. Jones eben nicht trockene Wissenschaft zum Besten gibt, sondern viel Humor einbaut.
Die Familie wirkt beim Lesen sehr sympathisch, weil wir uns alle in dieser Familie wiedererkennen können.
Ein tolles Buch für alle, die mal ein bißchen mehr über ihren Körper erfahren möchten!
Buchrezi "Wer ich sagt muß auch liebe Dich sagen" von Anica Schriever
Der erste Roman von Anica Schriever, "Zuckerguß", gefiel mir schon sehr gut, nun war ich gespannt auf ihren neuen Roman. :-)

Mia ist 30 Jahre alt und arbeitet bei einer Zeitung names "Hallo Berlin". Sie hat einen Freund und wohnt mit ihm in einer schicken Wohnung. Doch dann prasselt das Pech auf sie ein. Erst macht ihr Freund Schluß und sie verliert damit auch gleichzeitig die Wohnung. Und kurz darauf ist auch noch ihr Job weg.
Um all dem zu entkommen fährt sie einige Tage zu einem alten Freund von ihr, Gunnar. Der konfrontiert sie gleich mit einer Wette, denn einst hatten er und Mia gewettet, wenn sie bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet ist, darf Gunnar ihr einen Mann auswählen. Nun, die Hochzeit fand nicht statt und so macht sich Gunnar begeistert ans Werk, einen passenden Mann für Mia aufzutreiben. So kommt der gutaussehende Musiker Tom ins Spiel, für den Mia doch bald mehr als nur Zuneigung empfindet. Doch dann taucht plötzlich wieder ihr Ex-Freund auf und will sie zurück, und das Chaos ist perfekt....

Anica ist da wieder ein sehr schöner Roman gelungen. Ich konnte mich in Mia sehr gut reinversetzen, ihre Verzweiflung, als sie alles verliert, was ihr wichtig ist und wie sie aber trotzdem nicht aufgibt.
Anica schreibt so ansprechend, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch die Figur Tom hat sie so nett beschrieben, dass ich beim Lesen fast auch ein bißchen für ihn geschwärmt habe. Man geht beim Lesen richtig mit, und das macht für mich ein gutes Buch aus.
Auch die Spannung kam nicht zu kurz in dem Buch, und es gab auch einen Charakter, nämlich der ihres Erzfeindes Holger, wo ich manchmal beim Lesen richtig empört war, wie er mit Mia umspringt.
Das Cover finde ich sehr schön mit den beiden Vögeln und der gezeichneten Schrift.
Ein gelungener Roman, den ich weiterempfehlen kann. :-)
Mia ist 30 Jahre alt und arbeitet bei einer Zeitung names "Hallo Berlin". Sie hat einen Freund und wohnt mit ihm in einer schicken Wohnung. Doch dann prasselt das Pech auf sie ein. Erst macht ihr Freund Schluß und sie verliert damit auch gleichzeitig die Wohnung. Und kurz darauf ist auch noch ihr Job weg.
Um all dem zu entkommen fährt sie einige Tage zu einem alten Freund von ihr, Gunnar. Der konfrontiert sie gleich mit einer Wette, denn einst hatten er und Mia gewettet, wenn sie bis zu ihrem 30. Geburtstag nicht verheiratet ist, darf Gunnar ihr einen Mann auswählen. Nun, die Hochzeit fand nicht statt und so macht sich Gunnar begeistert ans Werk, einen passenden Mann für Mia aufzutreiben. So kommt der gutaussehende Musiker Tom ins Spiel, für den Mia doch bald mehr als nur Zuneigung empfindet. Doch dann taucht plötzlich wieder ihr Ex-Freund auf und will sie zurück, und das Chaos ist perfekt....
Anica ist da wieder ein sehr schöner Roman gelungen. Ich konnte mich in Mia sehr gut reinversetzen, ihre Verzweiflung, als sie alles verliert, was ihr wichtig ist und wie sie aber trotzdem nicht aufgibt.
Anica schreibt so ansprechend, dass ich das Buch nahezu in einem Rutsch durchgelesen habe. Auch die Figur Tom hat sie so nett beschrieben, dass ich beim Lesen fast auch ein bißchen für ihn geschwärmt habe. Man geht beim Lesen richtig mit, und das macht für mich ein gutes Buch aus.
Auch die Spannung kam nicht zu kurz in dem Buch, und es gab auch einen Charakter, nämlich der ihres Erzfeindes Holger, wo ich manchmal beim Lesen richtig empört war, wie er mit Mia umspringt.
Das Cover finde ich sehr schön mit den beiden Vögeln und der gezeichneten Schrift.
Ein gelungener Roman, den ich weiterempfehlen kann. :-)
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